Replay-Taste.

 
 
Es ist viel passiert. Und doch fühlt sich alles plötzlich so falsch an. Aber auch verdammt richtig. Als ob es endlich an der Zeit ist.

Das macht mich einerseits stolz und andererseits fühl ich mich wie ein Verlierer. Obwohl du der Verlierer bist.

Darüber kann man streiten, oder man bemerkt es erst gar nicht, wie du es tust.

Das Schlimmste überhaupt ist: egal wie du auftritts, egal wie du dich gibst, du wirst niemals irgendwo ankommen. Deine Ruhe finden. Nicht in den nächsten 10 Jahren. Und ich vielleicht auch nicht. Wegen dir.

Alle sagten mir das du dich für mich geändert hättest, du erwachsen sein wolltest und das auch gut klappte. Aber keinem von diesen Menschen ist aufgefallen wie sehr ich mich deinetwegen - unbewusst - verändert habe.

Nur als du weg warst, wusste ich selbst nicht mehr wer ich überhaupt bin und was ich im Stande war zu fühlen. Was sollte das Ganze überhaupt?

Warum zum Teufel klappte es denn nicht das ich alles nach dir richtete und immer wollte das du glücklich bist, egal ob ich es bin. Plötzlich höre ich du brauchst eine die dir zeigt wo's lang geht, die zickig und egoistisch ist.

What the hell? Bist du noch ganz dicht? Bin ich es? Ich muss mir bei dieser Aussage wirklich selbst auf die Schulter klopfen und zugeben: schöne Zeitverschwendung! Hast du gut gemacht!

Bitter... ABER: was solls, du wirst nicht glücklich, das weiß ich und ich wünsche es dir. Ich bin normalerweise nicht so, denn egal was dir Menschen abverlangen, sei immer korrekt zu Ihnen. Aber bei dir? Da kann ich nicht mehr anders. Du hast aus mir ein Monster gemacht und ich wünsche dir nichts Gutes mehr. Ich kann es nicht.

Die Zeit hilft mir nicht, nichts wird mir ihr irgendwann wieder gut oder lässt das Leben weiter gehen. Mir geht es einzig um allein, ständig und in jeder Sekunde um dich. Und das will ich nicht mehr. Du hast das wichtigste überhaupt mitgenommen und eingeschlossen. Du wirst es nie wieder gut machen können geschweige denn es wollen.

Das lässt mich also verstumpft und kaputt weiter leben, auf der Suche nach neuer Hoffnung für mich. Auf der Suche nach dem den mir alle anpreisen: es gibt einen Jungen der das alles was du geben kannst auch verdient und zu schätzen weiß.

Was aber wenn ich nicht mal mehr ein Drittel von dem was ich dir gegeben habe vorrätig da habe? Was wenn nichts und niemand mehr meines Erachtens selbst ein Drittel davon verdient hat?

Was dann?

1 Kommentar 1.9.10 16:38, kommentieren

days like that.

Ich fühl mich innerlich stärker,

bin fröhlich und gut gelaunt,

es gibt Menschen die über meinen Blödsinn lachen.

Die mich "sogar" cool finden und mich so nehmen wie ich bin.

Kein Kopfgeschüttel oder sonstiges.

Ich bin okay so wie ich bin.

Auch wenn ich verrückt und überdreht bin.

Und im anderen Moment wieder ganz ruhig.

Ich bin okay so.

1 Kommentar 30.8.10 15:04, kommentieren

Tagtägliche Entscheidungen und Erkenntnisse

Jeder Tag besteht aus Entscheidungen.
Entscheidungen die so etwas wie "Selbstschutz", "Offenbarungen", "Aufrichtigkeit" oder so etwas wie "Sicherheit" betreffen. Das sind nur wenige von vielen.
"Selbstschutz" zum Beispiel. Man fühlt sich urplötzlich unwohl in seiner Umgebung... Fühlt sich nicht mehr in Sicherheit bei den Menschen um einen rum. Wieso? Man weiß es selbst nicht. Es fühlt sich leer, traurig und hilflos an. Keiner wollte das es so weit kommt und dennoch steht man dann an diesem Punkt, wo Menschen die einem so nahe standen, plötzlich zu Fremden werden. Entweder hat man sich selbst verändert, oder die anderen sich, oder der Weg hat sich verändert, auf dem man vor einer Weile noch zusammen  in eine Richtung ging.
Jetzt ist davon sehr wenig übrig. Man fühlt das man fällt, ist aber nicht im Stande etwas dagegen zutun. Man wehrt sich nicht mehr, weil es keinen Sinn mehr macht. Man sieht alles nur noch einseitig, man blickt nach oben, dort hin wo es hell ist, und sieht die alten Tage, Tage an denen man glücklich war mit den Menschen um einen herum. Innerlich weiß man aber das man sich immer weiter ins Dunkle und weg vom Hellen bewegt, weg von den schönen Erinnerungen einer Freundschaft, alter Gewohnheiten, alter Zusammengehörigkeit. Im Moment gibt es nur eine Richtung für dich. Weg vom dort. Und so sehr es dich wundert, so sehr es schmerzt, du wehrst dich nicht. Du glaubst seit langer Zeit ans Schicksal und weißt das du gekämpft hast. Aber die weiße Flagge war schon lange fällig.
Deshalb nimmst du es hin und hast aufgegeben zu erklären, zu diskutieren, dich schlecht zu fühlen weil du nicht verstanden wurdest.
Es schmerzt tausend mal mehr eine Freundin zu verlieren als irgendeinen einen Mann.

1 Kommentar 1.12.09 12:42, kommentieren

What doesn't kill me can only make me stronger ...

Ich will stark sein. Selbstdisziplin haben. Ich will es lernen, denn besessen habe ich Stärke noch nie. Ich möchte so stark, unabhängig und stolz sein wie andere Frauen die man nicht benutzt, ausnutzt, mit ihnen spielt und auf ihrer Seele rumtrampelt. Ich möchte raus aus diesem Loch, raus aus diesem Kreislauf, sein wie ich wirklich bin. Schreien wenn mir danach ist, zuerst nach mir gucken, obs mir gut geht, zuerst meine Ansprüche erfüllen bevor ich mich um seine Bedürfnisse kümmere. All das lerne ich jetzt. Komme was wolle!

22.7.09 17:21, kommentieren

Will you be there?

Komischer Tag heute...

Ich neige dazu mich schlecht zu fühlen, sowas hasse ich. Vorallem weil ich eigentlich so ein fröhlicher Mensch sein kann. Und jedem gleich aufällt wenns anders ist.

Was heißt jedem? Nur denen denen ich was bedeute. Das reicht aber vollkommen aus. Denn einfach ist es nicht so zu tun als sei nichts. Im Grunde ist ja auch nichts. Es ist nur so ein winziges Gefühl, das irgendwas im Moment nicht passt und ich komm damit einfach nicht klar. 

Aus welchen Gründen auch immer.

10.7.09 12:52, kommentieren