I forgot to say out loud ...

Mein erster Eintrag...

Ich weiß gar nicht ob ich es hinbekomme mich so auszudrücken wie ich im Grunde will und wie ich es früher sehr oft getan habe. Früher ging das auch viel einfacher, da hatte ich mehr Zeit zum schreiben. Wenn ich zurückschaue hat sich serh viel in den letzten 2 Jahren geändert. Damals hatte ich meinen ersten festen Freund (Jaaa... erst mit 19!) und war unglücklich weil er in München wohnte und ich in diesem Kaff saß und trauerte.

Heute denke ich über ihn: er war der richtige für die erste Beziehung, wir hatten viele schöne Momente, aber es war gut das es so geendet hat wie es geeendet hat.

Ich würde nicht behaupten das ich heute weniger naiv, weniger anhänglich, weniger hysterisch, weniger leidenschaftlich oder weniger glücklich sein kann als damals. Aber damals war es einfacher naiv, anhänglich, hysterisch, leidenschaftlich und glücklich zu sein. Man war teilweise so unvoreingenommen, wobei ich damals schon genau wusste was ich will, wie ich mir eine Beziehung, die Liebe vorstelle. Ich hatte große Erwartungen und war dennoch mit viel weniger zufrieden, weil es so war wie es war. Heute geh ich viel seltener Kompromisse ein oder akzeptiere einen Rückschlag oder sehe es als "in Ordnung" an wenn mal was nicht so läuft wie ich es mir ausgemalt hatte.

Mit Erfahrungen wird alles so komplizierter, so scheiß vorsichtiger. Im Grunde nur weil man dann schon weiß was man verlieren kann, wie es sich anfühlt verlassen oder enttäuscht zuwerden. 

Aber das nennt man wohl in der Umgangssprache "Erwachsen werden" "fürs Leben lernen". 

Denken wir zurück war früher alles einfacher, und dennoch möchte man auch nicht ganz wieder dorthin. Außer man könnte seine eigenen Fehler ausmärtzen, alles anders machen, glücklich bleiben, den richtigen die Liebe schenken die sie auch würdigen würden.

Fakt ist das wir das nicht können und uns unsere Erlebnisse prägen. Was richtig und gut ist. Man lernt nie aus, vorallem nicht wenns um Liebe geht. Und so wie ich mich kenne mache ich noch in 30 Jahren die selben dummen und kleinen Fehler die ich mit 19 schon gemacht habe. Aber das macht nichts, denn ich bin so wie ich bin, das alles gehört zu mir, all die Eigenschaften die mir nicht gut stehen gehören zu mir ebenauso wie die tollen Eigenschaften. So bin ich. Und auch wenn der Wunsch bleibt eine Zeitreise zu machen, bin ich doch froh um das was mir alles passiert ist, um das was ich nicht verdient hatte oder eben doch verdient hatte, um das was nicht nötig war oder eben doch nötig war. Denn all das macht mich zu dem Menschen der ich heute bin und bleiben will.

 

 

 

8.9.10 15:26, kommentieren

06.09.2007

Unentschlossen ...

... und dennoch hab ich mich - obs jetzt wirklich heute sein musste oder nicht - entschieden. Ich fühl mich leer. Das einzigste was in meinem Körper noch annähernd Leben erahnen lässt, sind die Gedanken, die mich mitreißen, mich müde, dann wieder hellwach machen. Nichts tut so weh wie loslassen. Ob ich das kann? Ich muss es vielleicht. Denn was gibst du mir für einen Grund nicht loszulassen? Meine Einsamkeit erschlägt mich, erdrückt mich und andererseits macht sie mich frei. Sag, liegst du heute Abend vielleicht im Bett, kaputt vom Training, und denkst darüber nach was wir aneinader hatten? Was für tolle Momente, Gefühle und Träume wir hatten? Mich macht es traurig. So wie es jetzt endet, hätte ich das niemals erwartet ... Ich kann noch nicht definieren ob dieser Schlussstrich richtig war, zur richtigen Zeit war, aber ich weiß dass er kommen musste. Unsere Welt die wir beide uns erschaffen hatten, war sie nicht von vornherein zum untergehen geschaffen? Hatten wir wirklich Ziele? Absehbare Ziele auf die wir hinarbeiten konnten? Nein. Hatten wir schöne Pläne indenen wir flüchten wollten vor der Realität um einfach das "UNS" genießen zu können? Ja. Unglaublich viele sogar. Theaterstücke, deren Vostellungen jetzt alle gestrichen wurden. Ziele sind in dem Fall wichtiger als die Pläne, die Wunschvorstellungen. Ziele die man braucht um auf etwas hinzuarbeiten, um etwas zum festhalten zu haben. Und im Endeffekt hat diese Aussage gesiegt. Wie sagtest du mal zu mir: "Ich weiß dass mein Herz etwas völlig anderes will, aber ich muss vernünftig sein und auf meinen Kopf hören". Vielleicht muss ich das jetzt auch tun.

6.9.10 16:49, kommentieren

19.08.2007

Without you here by my side? Tage andenen ich mich allein fühle, unwohl in meiner Haut. Tage andenen ich glücklich bin, in der Menge stehe, im gleichen Rhythmus schwanke wie alle um mich rum, lache, trinke, Leute kennenlerne, Blicke in den Raum werfe, mich unterhalte, genieße, einfach jung bin und mich erobern lasse. Tage, andenen ich heimkomm und es nicht darauf ankommt ob du da bist und hier auf mich wartest oder in einer anderen Stadt bist, und dort in deinem Bett liegst und an mich denkst. Der Unterschied ist dass ich heim komme und nicht mit dieser Sicherheit einschlafen kann dass du trotzdem zu mir gehörst und ich einfach keinen anderen brauche, auf die netten Gespräche und Flirtereien scheißen kann weil ich DICH hab und niemanden anderen brauche geschweigedenn will. Einfach nur diese Gewissheit dass du zu mir gehörst u ich zu dir. Es spielt für mich keine Rolle wie weit du weg bist, oder wie selten du es mir Recht machen kannst, oder wieviele andere Männer mir das geben könnten was du mir vielleicht nicht geben kannst. Das ist alles so nichtig, so klein für mich. Für mich zählt was ich fühle, wie groß dieses Gefühl ist. Und wenn ich mein Gefühl neben die Entfernung stelle, hat eine Sache von Bedeutung die größer ist und das ist die Liebe die ich für dich Tag für Tag, Atemzug für Atemzug in mir trage und in mir aufbewahre. Ich vermisse dich so sehr. Ich versteh nicht wie es so kommen konnte, wie etwas so schönes, reines und unschuldiges keine Chance bekommen konnte voll ausgekostet zu werden. Ich will dich nicht loslassen, ich kann dich nicht verlieren, aber so oft würde ich dir einfach gerne sagen dass das einzigste womit du mich wirklich glücklich machen könntest ist dass du mich dich lieben lässt und mich selbst entscheiden lässt ob ich das mit uns will oder verkrafte oder verdiene. Es ist meine Entscheidung was ich will und was nicht. Ich hab von Anfang an gewusst worauf ich mich einlasse. Vielleicht gehts auch nicht darum. Ich weiß es nicht. Ich weiß es einfach nicht. Was das zwischen uns ist. Ich kann nichts dagegen tun wenn du du nicht willst oder sich deine Gefühle ändern. Ich kann naiv sein, aber ich kann genauso realistisch sein, u das weißt du ganz genau. Ich denk einfach so oft: was ist denn der Unterschied zu einer Beziehung als das was wir gerade machen? Und wie du sagst fühlst dich doch auch wohl mit mir, liebst mich, willst mich nicht loslassen, willst mit mir davon fliegen, willst mit mir frei sein. Aber warum kannst du dann nicht mit mir zusammen sein? Warum? Haben wir die Zeit nicht super überbrückt? Auch wenn wir uns nicht gesehen haben, lief es. Es lief einfach. Von selbst. Ohne dass sich jemand unwohl gefühlt hat. Ich kann nichts dafür, aber ich hab einfach das Gefühl dass ich was machen muss. Etwas muss passieren. Ich bin kein Mensch der tatlos alles auf sich zukommen lassen kann, zuschauen kann, abwarten kann. Ich brauche dich, du sagst du brauchst mich. Was brauchen wir dann noch? Ich bitte dich doch nur darum mich nicht gehen zu lassen, mich festzuhalten mit allem was dazugehört, mich nicht alleine weiterziehen zu lassen. Ich glaub einfach nicht daran dass das mit uns alles gewesen sein kann. Du etwa? Da steckt noch soviel in Uns. Soviel in dieser Liebe. Denkst du auch so? Ich hab das tiefe Gefühl wenn du "ich liebe dich" gesagt hast, oder mich beim letzten Mal im Arm gehalten hast als wir eingeschlafen sind, dass du mich genauso sehr liebst und mich brauchst. Mich ganz haben willst, aber Angst hast. Vielleicht auch den Gedanken Beziehung verworfen hast. Ich nicht. Ich hab den Glauben an uns einfach nie verloren. Liebe braucht keine Beweise, aber die größten Beweise sind die Momente indenen wir zusammen sind und es einfach passt mit uns. Ich werde auf dich warten. Auf UNS warten. Ich liebe dich immernoch.

6.9.10 16:48, kommentieren

10.08.2007

War ich, bevor ich dich kennengelernt hab glücklich? War das so? War mein Leben bunt? War mein Leben lebenswert? Ich weiß es nicht mehr ... Es macht mir Angst mir einzugestehen dass mein Leben auch schön sein kann, oder muss. Ich weiß dass ich mir ein Leben ohne Dich nicht ernsthaft vostellen kann. Klar, da gibt es diese starken Momente indenen ich ganz fest versuche zu denken: HA! Ich kann auch ohne dich! Schau nur her! Aber meistens folgt darauf nur ein noch schwächerer Moment der mir zeigt wie sehr der Platz in meinem Leben und in meinem Herzen, der dir gehört/e, leer und verlassen ist, und ich abends in meinem Bett liege, auf deine Seite schaue und merke dass du fehlst, deine Nummer wähle um von dir ein "Ich liebe dich immernoch" zuhören. Die Sitiation, wie sie im Moment ist macht mir Angst. Ich mache mir soviele Gedanken, was dich sicherlich nicht überraschen wird, die mich nicht weiterbringen. Ich fühl mich hin und her gerissen. Für mich bist du immer noch die Gegenwart. Nicht die Vergangenheit. Jemand der aktuell ist. Der mir imemr noch dieses Kribbeln im Bauch gibt. Vergangenheit oder Gegenwart, wir wissen beide nicht was uns lieber ist. Und ich frag mich manchmal: Nelli, solltest du nicht an die Zukunft denken? Weiterdenken? Ich hab keine Antwort auf diese Frage, weil mir das "JA" im Hals stecken bleibt und ich mich noch zu sehr mit Händen und Füßen dagegen wehre dieses "Ja, ich sollte an meine Zukunft denken, voraus schauen" rauszulassen. Was sind wir füreinander? Freunde? Wir sind mehr als das. Ein Paar? Wir sind weniger als das.
Ich hab Angst dir weh zutun. Ich hab Angst davor mir weh tun zulassen. Ich weiß nur dass ich MIT DIR fliegen will.

6.9.10 16:48, kommentieren

11.07.2007

Ich brauchte immer Zeit für mich selbst, ich hätte nie gedacht dass ich dich bei mir brauche wenn ich weine. Die Tage fühlen sich wie Jahre an wenn ich alleine bin, und das Bett ist auf deiner Seite gemacht. Siehst du wie sehr ich dich jetzt im Moment brauche? Als du fortgingst, fehlte mir das Gesicht das ich in und auswenig kannte. Als du fortgingst, fehlten mir die Worte die mich durch den Tag brachten und ihn zu einem guten Tag machten. Du fehlst mir. Ich hab noch nie zuvor so empfunden, alles was ich mache erinnert mich an dich. Wir waren füreinander geschaffen. Alles was ich will ist das du weißt das ich mein Herz und meine Seele für dich gegeben hab. Ich kann kaum noch atmen, ich brauche dich hier bei mir.

6.9.10 16:47, kommentieren