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Tagtägliche Entscheidungen und Erkenntnisse

Jeder Tag besteht aus Entscheidungen.
Entscheidungen die so etwas wie "Selbstschutz", "Offenbarungen", "Aufrichtigkeit" oder so etwas wie "Sicherheit" betreffen. Das sind nur wenige von vielen.
"Selbstschutz" zum Beispiel. Man fühlt sich urplötzlich unwohl in seiner Umgebung... Fühlt sich nicht mehr in Sicherheit bei den Menschen um einen rum. Wieso? Man weiß es selbst nicht. Es fühlt sich leer, traurig und hilflos an. Keiner wollte das es so weit kommt und dennoch steht man dann an diesem Punkt, wo Menschen die einem so nahe standen, plötzlich zu Fremden werden. Entweder hat man sich selbst verändert, oder die anderen sich, oder der Weg hat sich verändert, auf dem man vor einer Weile noch zusammen  in eine Richtung ging.
Jetzt ist davon sehr wenig übrig. Man fühlt das man fällt, ist aber nicht im Stande etwas dagegen zutun. Man wehrt sich nicht mehr, weil es keinen Sinn mehr macht. Man sieht alles nur noch einseitig, man blickt nach oben, dort hin wo es hell ist, und sieht die alten Tage, Tage an denen man glücklich war mit den Menschen um einen herum. Innerlich weiß man aber das man sich immer weiter ins Dunkle und weg vom Hellen bewegt, weg von den schönen Erinnerungen einer Freundschaft, alter Gewohnheiten, alter Zusammengehörigkeit. Im Moment gibt es nur eine Richtung für dich. Weg vom dort. Und so sehr es dich wundert, so sehr es schmerzt, du wehrst dich nicht. Du glaubst seit langer Zeit ans Schicksal und weißt das du gekämpft hast. Aber die weiße Flagge war schon lange fällig.
Deshalb nimmst du es hin und hast aufgegeben zu erklären, zu diskutieren, dich schlecht zu fühlen weil du nicht verstanden wurdest.
Es schmerzt tausend mal mehr eine Freundin zu verlieren als irgendeinen einen Mann.

1 Kommentar 1.12.09 12:42, kommentieren